Asile Nobiles Ragdolls
 
 
 
 
 
 
 

 Auf diesen Seiten möchte sich unser Dino, seines Zeichens unser Deckkater, vorstellen.

Hier finden Sie Infos, Fotos und Ausstellungsergebnisse.

       

 

 

 

Großer Europa Champion Dino of Sweet Casanovas                                                                                                                                                   

geb. am. 14.09.2004

seal-bicolour (high-mitted) / traditionell

Dino kommt aus der Zucht von Frau Grit Baatz aus Ragow, leider existiert diese Zucht nicht mehr.

 

 Dino steht nur einigen sehr wenigen und ausgewählten Damen zum Decken zur Verfügung.

  

 

Leider gehört Dino zu der weltweit höchstens einer Handvoll existierenden markierenden Katern. So lieb er auch ist, aber manchmal spielt er mit seinem „Leben“, wenn er mal wieder einen Schrank oder die Tür angepinkelt hat. Da bleibt einem, außer zu fluchen wie ein alter Seebär, nichts weiter als die Reinigungsmittelindustrie reich zu machen. Und da ist es egal, wie spät es ist, ich habe auch schon mal morgens um drei Fenster geputzt, weil unser Süßer dachte, die sind zu sauber.

 

Dino ist ein Quartalspinkler, es gibt Zeiten, in denen er so gut wie nie markiert und dann wieder ohne Ende. Manchmal nahmen wir an, er sei eine mit Fell überzogene Blase…

 

Es ist mit enormen Einschränkungen verbunden, wenn man einen potenten Kater hält, der nicht in Einzelhaft im Keller oder der Besenkammer sein Dasein fristen muss.

 

Auch wenn ich manchmal aus der Haut fahren könnte, sind Dinos Babys und seine Liebe Entschädigung genug, um weiterhin den Wischlappen zu schwingen.

Wir haben allerdings auch bereits den Suprelorinchip im Einsatz gehabt und ich kann aus meiner perönlichen Erfahrung berichten, jederzeit und immer wieder!

 

Der Chip hat von November 2008 bis ca. April 2010 vorgehalten. Nach dem Chippen wurde die Pinkelei dermaßen schlimm, dass wir uns wie im Regenwald gefühlt haben. Das hielt in etwa vier bis fünf Wochen an und dann war schlagartig Ruhe. Diese Auszeit hat uns allen mehr als gut getan. Dino entwickelte sich zum Fellmonster ohne Fettschwanz, war total relaxt und hat fast nur noch gefressen (Entgegen seiner sonstigen Gewohnheit futterte er fast nur noch Nassfutter, das sich allerdings wieder änderte, als der Chip seine Wirkung verlor.) und geschlafen, daher hatte er am Ende auch mehr als 9 kg auf die Waage gebracht. Im Moment sind es aktuell 8,1 kg. Aber obwohl ich natürlich stolz auf unseren großen und kräftigen Jungen bin, bin ich der Meinung, dass die Größe völlig nebensächlich ist, wenn der Rest nicht stimmen würde. Und natürlich hat auch Dino seine Fehlerchen, über die ich mir sehr wohl im Klaren bin.

 

Wir fühlten uns ohne die leidige Markiererei wie im Paradies, die Mädchen wurden zwar rollig, aber Dino zeigte keinerlei Interesse, er hob nicht mal ein müdes Augenlid, wenn eine seiner Damen vor ihm herumtanzte.

 

Anfang 2010 kam langsam sein Interesse an der holden Weiblichkeit zurück, aber außer ein paar interessierten Blicken war da auch noch nichts. Zwischenzeitlich hat er sich ziemlich halbherzig an der Deckerei versucht, was aber nicht von Erfolg gekrönt war. Richtig potent war er dann im April, da war er wieder voll da, kein langsames Einschleichen. Auch die Pinkelei kam mit Macht zurück und meine Befürchtung war, dass es nie wieder weniger werden würde. Er pinkelte wie die Niagarafälle, sein Fell wurde am gesamten Körper fettig und von der Fellpracht war auch nichts mehr übrig. Unser Dino sah aus wie eine abgefressene Speckschwarte.

 

Glücklicherweise gab sich das in den nächsten Wochen auch wieder und er war wieder ganz der Alte – ein gelegentlich pinkelnder, kurzhaariger, fettschwänziger aber liebenswerter Kater.

 

Aber nicht dass Sie denken, dass wir, während Dino gechipt war, nichts zum Wischen hatten, unsere Mädchen markieren, wenn sie rollig sind auch gelegentlich….aber das ist eine andere Geschichte.

 

Seitdem der Chip seine Wirkung verloren hat, ist Dino von verschiedenen Damen mehrmals Papa geworden, und ich kann die Berichte, über missgebildete oder totgeborene Babys nicht bestätigen. Das sind allerdings nur unsere persönlichen Erfahrungen, über die ich hier berichte.

Ich empfinde die Möglichkeit die Tiere zu chippen, wenn es notwendig ist, als eine gute Alternative zur Kastration. Man hat Zeit seine Zuchtpläne zu überdenken und der Chip ist nicht gleich so endgültig. Aber wie gesagt, es ist eine Alternative und sollte meiner Meinung nach nicht als Freifahrtsschein angesehen werden.